One Pot Pasta – ein bisschen Herbst im Topf

Alles in einem Topf kochen und das soll dann schmecken? Gestern musste es mal wieder schnell gehen vor der Arbeit und ich wollt mal was Neues ausprobieren… Hab schon oft von One Pot Pasta gehört – bisher aber nie ausprobiert. Ich war skeptisch und fand es aber interessant, innerhalb kürzester Zeit ein Pasta-Gericht zu zaubern ohne die komplette Küche auf den Kopf zu stellen. Wird bei mir gekocht, sieht es danach meist aus wie im Saustall, weil ich da noch schnell etwas ausprobiere oder dies und jenes noch unbedingt mit auf den Teller muss.

Jetzt kann ich sagen, dass es wirklich einfach und echt praktisch ist. Es geht ganz schnell, man braucht nicht viel und es funktioniert mit jeder Küche – da kann sie noch so klein sein. Und am allerwichtigsten, es schmeckt wirklich lecker. Mittlerweile gibt es zig Rezepte im Netz, seit Martha Stewart dem Ganzen neues Leben eingehaucht hat. Auf die typische Tomatensoße hatte ich aber keine Lust.

Bei mir gab’s also eine herbstliche Variante: Vollkorn-Bandnudeln mit Äpfeln, roten Zwiebeln, Champignons, gerösteten Pinienkernen und Walnüssen.

One Pot Pasta

ONE POT PASTA HERBSTLICH (für zwei Portionen)

Zutaten

  • 1 Apfel
  • 1 rote Zwiebel
  • 400 g Champignons
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 g Dinkelvollkorn-Bandnudeln
  • 550 – 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Doppelrahmfrischkäse
  • 1 Handvoll Walnüsse und Pinienkerne
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

Zwiebeln fein schneiden. Die Champignons putzen und achteln. Den Apfel schälen, entkernen und ebenso klein schneiden. Alles mit Öl, Nudeln und Gemüsebrühe in einen Topf geben. Deckel drauf, aufkochen und ab und zu mal umrühren. Kochzeit war bei mir die gleiche, wie auf der Nudelpackung stand. In dem Fall acht Minuten.

In ganz vielen Rezepten werden noch drei Minuten draufgepackt, bis die Nudeln gar sind. Aber wenn man ab und zu umrührt, merkt man ja sowieso, wenn die Pasta fertig ist. Ich hab nach ca. fünf Minuten zwei von neun Stufen runtergedreht und es war alles prima gleichmäßig durch. Die Nudeln waren genau auf den Punkt.

Zum Schluss hab ich nur noch den Esslöffel Frischkäse untergerührt, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abgeschmeckt. Die Walnüsse und Pinienkerne kann man in einer separaten Pfanne noch kurz rösten, muss man aber nicht. Die schmecken geröstet einfach noch nen Ticken aromatischer…

Und die Zwiebeln oben drauf – das ist eine Zwiebelmarmelade, die ich vor ein paar Monaten mal gemacht hab und immer wieder gern verwende. Das gibt dem Ganzen noch nen süßlichen Beigeschmack.

ZWIEBELMARMELADE

Zutaten (für ca. zwei mittelgroße Marmeladengläser)

650 g Zwiebeln
300 g Zucker
50 ml Balsamicoessig
3 EL Olivenöl
1 Vanilleschote
Salz, Pfeffer, Zimt
Zubereitung

Zwiebeln in feine Ringe schneiden und in Öl anschwitzen. Die Vanilleschote auskratzen, das Mark unterrühren und die Vanilleschote ebenso in den Sud legen. Zucker und Essig zufügen und köcheln lassen, bis die Masse sämig und der Großteil der Flüssigkeit verdunstet ist. Mit Salz, Pfeffer und wenig Zimt abschmecken.

In abgekochte Schraubgläser abgefüllt, hält sich die Zwiebelmarmelade einige Wochen. Die schmeckt super zu Fleisch, Käse, oder einfach auf’s Brot.

Lasst es euch schmecken! ♥

One Pot Pasta

One Pot Pasta

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