Matchakuchen im Glas

Wenn’s um Kuchen geht, sag ich selten “nein”. So gern ich ein Stück esse oder einen Löffel aus dem Glas genieße, back ich eigentlich weniger gern. Ich halte mich ungern an genaue Mengenangaben und ändere meist schon vor’m ersten Ausprobieren ein Rezept ab, weil ich denke, das könnte so und so noch besser schmecken. Genau aus dem Grund koch ich wahnsinnig gern. Irgendeine Kombination im Kopf bringt mich dazu, einfach mal alles in den Topf zu werfen und auszuprobieren, was daraus wird. Und bis auf ganz wenige Ausnahmen entsteht meistens etwas wirklich Genießbares…

Beim Backen muss man aber zumindest das Verhältnis von Mehl, Zucker, Fett und Co. einhalten, damit kein furztrockenes Etwas entsteht. Mittlerweile bin ich wieder total altmodisch mit einem Messbecher in der Küche unterwegs und ich muss sagen, dass ich daran wesentlich mehr Freude hab, als mit der Waage alles genau abzuwiegen.

Bei diesem Matchakuchen im Glas ist das aber alles ziemlich unkompliziert – und gebacken muss der auch nicht werden. Passt also gut in den Sommer… Und erfrischend zugleich mit dem Grüntee.

Matchakuchen

MATCHAKUCHEN IM GLAS (für 6 Gläser)

Zutaten

  • 40 g Butter
  • 14 Butterkekse
  • 3 EL Schokomüsli
  • 500 g Magerquark
  • 2 TL Matchapulver in 20 ml heißer Milch auflösen
  • 150 g Frischkäse
  • 40 g Vanillezucker
  • 2 Handvoll TK-Beeren
  • 1 reife Banane
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung

Die Butterkekse und das Schokomüsli zerbröseln. Entweder mit einer Küchenmaschine oder alles in einer Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz oder einer Pfanne austoben. Die Butter schmelzen und die Brösel einrühren. Auf die vier Gläser als Boden aufteilen und leicht andrücken.

Das Matchapulver anrühren und auskühlen lassen. In der Zwischenzeit den Magerquark mit Frischkäse und Zucker vermengen. Die Matcha-Milch einrühren. Die Creme in die Gläser verteilen.

Die TK-Beeren antauen lassen und anschließend mit dem Zitronensaft und der Banane pürieren. Die Küchlein mindestens vier Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Servieren die Beerensoße darauf verteilen und mit frischem Obst garnieren.

Leider verblasst die grüne Farbe der Matcha-Creme ein bisschen, schmeckt aber toll.

Viel Freude in der Küche! ♥

Matchakuchen

Fotos: Simona Kehl Fotografie | Passau

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